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Allgemeine Geschäftsbedingungen

§1 Allgemeines 1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") gelten für alle Geschäftsbeziehungen, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Anbieter Einzelunternehmen Julian Fegert (nachfolgend „Hosting-Fuchs.de“) abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist ausdrücklich etwas anderes vereinbart. 1.2 Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. 1.3 Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. 1.4 Die Kontaktdaten des Anbieters lauten wie folgt: Einzelunternehmen Julian Fegert Montessoriweg 11 71634 Ludwigsburg Deutschland §2 Leistungen des Anbieters 2.1 Hosting-Fuchs.de betreibt eine Webseite (https://www.hosting-fuchs.de) auf welcher Kunden kostenpflichtig IT-Dienstleistungen in Form von virtuellen privaten Servern (VPS) auf Basis von KVM-Virtualisierung in Anspruch nehmen können. Der genaue Umfang der angebotenen Leistungen und die zur Verfügung gestellte Infrastruktur ergeben sich aus dem vom Kunden gebuchten Leistungspaket und der Leistungsbeschreibung auf der Webseite von Hosting-Fuchs.de. 2.2 Hosting-Fuchs.de gewährleistet die Datenübertragung ausschließlich innerhalb des eigenen technischen Netzbereichs zwischen dem bereitgestellten Server und der Anbindung des Hosting-Fuchs.de-Netzes an das öffentliche Internet. Für die weitere Übertragung der Daten über Netze und Systeme Dritter besteht keine Leistungspflicht, da diese außerhalb des Einfluss- und Verantwortungsbereichs von Hosting-Fuchs.de liegen. Dies gilt sowohl für eingehende als auch für ausgehende Datenverbindungen. 2.3 Die Bereitstellung der Dienstleistungen erfolgt im Rahmen der jeweiligen technischen Verfügbarkeit. Eine durchgehende und unterbrechungsfreie Verfügbarkeit von 100 % kann aus technischen Gründen nicht zugesichert werden. Hosting-Fuchs.de ist bestrebt, eine möglichst kontinuierliche Verfügbarkeit der angebotenen Dienste sicherzustellen. Vorübergehende Einschränkungen oder Unterbrechungen können insbesondere durch Wartungsarbeiten, Sicherheitsmaßnahmen, erforderliche Kapazitätsanpassungen oder durch Umstände außerhalb des Einflussbereichs von Hosting-Fuchs.de entstehen. Hierzu zählen beispielsweise Störungen öffentlicher Kommunikationsnetze oder Ausfälle der Stromversorgung. 2.4 Hosting-Fuchs.de erbringt die vorgenannten Leistungen mit einer Gesamtverfügbarkeit von 99,8 % im Jahresmittel. Die Verfügbarkeit wird auf der Grundlage der im Vertragszeitraum auf das jeweilige Kalenderjahr entfallenden Zeit berechnet. Geplante Wartungszeiten werden nicht als Ausfallzeiten betrachtet, sofern sie mindestens 48 Stunden vorab in Textform angekündigt werden. Hosting-Fuchs.de wird Wartungsarbeiten, soweit möglich, in nutzungsarmen Zeiten durchführen. Ausgenommen von der Verfügbarkeitsberechnung sind Zeiten, in denen der Server aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen (z. B. höhere Gewalt, Verschulden Dritter), nicht erreichbar ist. 2.5 Hosting-Fuchs.de erstellt wöchentliche Sicherungen der Kundeninhalte an verschiedenen Wochentagen, abhängig vom jeweiligen Hostsystem. Der genaue Backup-Termin kann per Support-Ticket erfragt werden. Die Erstellung der Backups begründet keine Garantie für die Verfügbarkeit oder Wiederherstellbarkeit eines bestimmten Sicherungsstands. Die Haftung des Anbieters richtet sich nach Ziffer 11. Hosting-Fuchs.de stellt abhängig vom gebuchten Leistungspaket eine bestimmte Anzahl vollständiger Backups zur Verfügung. Diese Backups können vom Kunden über das Kundenportal verwaltet und zur Wiederherstellung verwendet werden. Die Möglichkeit zur Wiederherstellung besteht, bis das jeweilige Backup durch den Kunden gelöscht wird oder das Produkt aufgrund des Ablaufs der Prepaid-Laufzeit in den Sperrzustand übergeht. Die Funktion zur Erstellung von Backups durch den Kunden wird ohne eigenständige Garantie für die Verfügbarkeit oder Wiederherstellbarkeit eines bestimmten Sicherungsstands bereitgestellt. Die Haftung des Anbieters richtet sich nach Ziffer 11. Nach Beendigung der Dienstleistung werden die zugehörigen Backups im Rahmen der regulären Backup-Aufbewahrung für einen Zeitraum von bis zu acht Wochen aufbewahrt und anschließend endgültig gelöscht. Auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden werden die zugehörigen Backupdaten bereits vor Ablauf der regulären Aufbewahrungsfrist gelöscht. Gesetzliche Rechte des Kunden auf Datenübertragung und Datenabruf bleiben unberührt. 2.6 Der Kunde hat keinen Anspruch darauf, dass der gebuchten Dienstleistung dieselbe IP-Adresse oder Hardware für die gesamte Vertragslaufzeit zugewiesen wird. Hosting-Fuchs.de behält sich vor, die zur Erbringung der Leistungen eingesetzte Hard- und Software an den jeweiligen Stand der Technik anzupassen. Der Kunde erwirbt insbesondere an den zugewiesenen IP-Adressen kein Eigentum und keine über die Vertragslaufzeit hinausgehenden Nutzungsrechte. §3 Leistungsänderungen 3.1 Hosting-Fuchs.de ist berechtigt, den Umfang, die Ausgestaltung oder die Art der angebotenen Leistungen anzupassen oder durch vergleichbare Leistungen zu ersetzen, sofern hierdurch keine für den Kunden unzumutbare Beeinträchtigung entsteht. Eine Anpassung kann insbesondere vorgenommen werden, wenn sie zur Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen oder zur Umsetzung verbindlicher gerichtlicher oder behördlicher Vorgaben notwendig ist. Rein optische Anpassungen sowie Änderungen an der Darstellung oder Anordnung einzelner Funktionen gelten nicht als Änderung des geschuldeten Leistungsumfangs. §4 Besondere Hinweise und Pflichten des Kunden bei der Inanspruchnahme von Hosting-Dienstleistungen Wenn Hosting-Fuchs.de dem Kunden volle Administrationsrechte für ein Produkt einräumt, ist der Kunde allein für die Administration und Sicherheit des Produkts verantwortlich. Dazu gehört die Installation notwendiger Sicherheitssoftware, die regelmäßige Information über Sicherheitslücken und deren Behebung sowie regelmäßige Betriebssystem und Software-Updates. Die Nutzung von Wartungsprogrammen oder anderer Software, die von Hosting-Fuchs.de bereitgestellt oder empfohlen wird, entbindet den Kunden nicht von dieser Pflicht. Der Kunde verpflichtet sich, keine rechtswidrigen oder gegen die guten Sitten verstoßenden Inhalte anzubieten oder zu verbreiten. Das Betreiben von so genannten P2P-Tauschbörsen, Download-Services oder Streaming-Diensten, über die eventuell urheberrechtlich geschützte Inhalte unberechtigt verbreitet werden können, ist nicht gestattet. Darüber hinaus ist es untersagt entsprechende Links, die auf P2P-Tauschbörsen, Download-Services, Streaming-Dienste oder deren Inhalte verweisen, zur Verfügung zu stellen. Ebenfalls untersagt sind der Betrieb von Programmen zum Mining von Kryptowährungen, Volunteer-Computing-Projekte, das Scannen von fremden Systemen oder fremden IP-Adressen, Massenservices, insbesondere der Versand von Spam oder vergleichbaren unerwünschten Massennachrichten, DDoS-Attacken und Netzwerkmanipulationen, öffentliche Tor-Exit-Netzwerke, öffentliche VPN-Zugänge, die Verbreitung terroristischer Inhalte im Sinne der Verordnung (EU) 2021/784 und sonstigen Anwendungen jeglicher rechts- bzw. sittenwidriger Art. Stellt Hosting-Fuchs.de fest, dass eine Dienstleistung in erheblichem Maße missbräuchlich durch Dritte genutzt wird (z. B. infolge eines Hackerangriffs), Anwendungen der oben genannten Art betrieben werden oder vom Kunden installierte Programme, Skripte oder sonstige Inhalte den Betrieb der Infrastruktur oder die Sicherheit und Integrität anderer Daten beeinträchtigen, ist Hosting-Fuchs.de berechtigt, die betroffene Dienstleistung ohne vorherige Ankündigung zu sperren sowie entsprechende Inhalte im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben zu entfernen oder den Zugang zu ihnen zu sperren. Behördlichen Anordnungen wird im gesetzlich vorgeschriebenen Umfang Folge geleistet. Der Kunde wird über die ergriffenen Maßnahmen unverzüglich informiert. Der Anbieter behält sich außerdem das Recht vor in einem/mehreren der oben genannten Fällen den Vertrag fristlos zu kündigen. Der Kunde hat seine Zugangsdaten angemessen vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen und Passwörter bei Bedarf, insbesondere bei Anhaltspunkten für eine mögliche Kompromittierung, unverzüglich zu ändern. Zugangsdaten dürfen ausschließlich Personen zugänglich gemacht werden, die vom Kunden zur Nutzung oder Verwaltung des jeweiligen Hosting-Produkts autorisiert wurden. Der Kunde ist verpflichtet, seine Programme so zu konfigurieren, dass sie bei einem Neustart der Hardware oder des Betriebssystems automatisch neu gestartet werden. Ist im Angebot keine Limitierung des Datenvolumens ausgezeichnet (Fair-Use Traffic/Traffic Flat), gilt eine Datenvolumengrenze von 5.000 GB (5 TB) pro Kalendermonat. Findet eine Überschreitung des Datenvolumens in erheblichem Maße statt, ist der Anbieter berechtigt ab einer Überschreitung von 250 GB den Dienst bis zum ersten Tag des nächsten Monats einzustellen oder alternativ dem Kunden weiteres Datenvolumen zum Preis von 5€ einmalig für 1000 GB anzubieten. Ohne eigenes VLAN wird anfallendes Datenvolumen innerhalb des Netzes des Anbieters (z.B. zwischen zwei oder mehreren Servern) als regulärer Traffic berechnet. Soweit Hosting-Fuchs.de im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet und die Voraussetzungen einer Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO vorliegen, gelten die auf der Webseite bereitgestellten Bedingungen zur Auftragsverarbeitung (AVV) als Bestandteil des Vertrages. § 5 Vertragsschluss, Vertragsdauer und Vertragsbeendigung 5.1 Die Präsentation und Bewerbung von Produkten und Leistungen auf der Webseite von Hosting-Fuchs.de stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden seinerseits ein Angebot zum Erwerb der dargestellten Leistungen abzugeben (invitatio ad offerendum). 5.2 Der Vertragsschluss erfolgt über das Online-Warenkorbsystem. Der Vertrag zwischen dem Kunden und Hosting-Fuchs.de kommt wie folgt zustande: Über die entsprechende Schaltfläche in der Navigationsleiste kann der Kunde die gewünschte Dienstleistung auswählen. Über die Schaltfläche „Bestellen“ konfiguriert der Kunde das Produkt und legt die Abrechnungsdauer fest. Mit einem Klick auf die Schaltfläche „In den Warenkorb“ wird der Warenkorb angezeigt. Dieser kann jederzeit über die entsprechende Schaltfläche in der Navigationsleiste aufgerufen und geändert werden. Vor dem Absenden der Bestellung hat der Kunde die Möglichkeit, alle Angaben nochmals zu überprüfen, zu ändern oder die Bestellung abzubrechen. Anschließend erstellt der Kunde ein Kundenkonto oder meldet sich mit seinen Zugangsdaten an. Nach Akzeptieren der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Widerrufsbelehrung gibt der Kunde durch Betätigen der Schaltfläche „Jetzt kostenpflichtig bestellen“ ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Vertrages ab. Der Vertrag kommt nach erfolgreicher Zahlung mit der Auftragsbestätigung durch Hosting-Fuchs.de zustande. Die Auftragsbestätigung kann automatisiert erfolgen. Die anschließende Bereitstellung der Dienstleistung erfolgt automatisiert. 5.3 Nach Abschluss des Vertrags werden die Angaben zur Bestellung gespeichert und stehen dem Kunden in seinem Kundenkonto zur Einsicht zur Verfügung. Die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen erhält der Kunde zusammen mit der Auftragsbestätigung in Textform. Eine zusätzliche Bereitstellung des vollständigen Vertragstextes durch Hosting-Fuchs.de findet nicht statt. 5.4 Während des Bestellvorgangs hat der Kunde die Möglichkeit, die von ihm eingegebenen Daten vor dem Absenden der Bestellung zu überprüfen und fehlerhafte Angaben zu erkennen. Bis zur Betätigung der Schaltfläche, mit der die Bestellung verbindlich abgeschlossen wird, können die vorgenommenen Eingaben mit den üblichen Bedienfunktionen des verwendeten Endgeräts geändert oder berichtigt werden. 5.5 Für den Vertragsschluss steht die deutsche Sprache zur Verfügung. 5.6 Die Abwicklung von Bestellungen sowie die vertragsbezogene Kommunikation erfolgen grundsätzlich auf elektronischem Weg, insbesondere per E-Mail und über automatisierte Systeme. Der Kunde hat eine gültige und erreichbare E-Mail-Adresse anzugeben und dafür Sorge zu tragen, dass Nachrichten von Hosting-Fuchs.de sowie von gegebenenfalls in die Bestellabwicklung eingebundenen Dienstleistern empfangen werden können. Verwendet der Kunde Spam-, Sicherheits- oder sonstige E-Mail-Filter, sind diese entsprechend zu konfigurieren, damit vertragsrelevante Nachrichten nicht blockiert werden. 5.7 Hosting-Fuchs.de bietet dem Kunden die Möglichkeit, Leistungen und Produkte für eine Laufzeit von 1, 3, 6 oder 12 Monaten zu mieten. Der Kunde kann im Bestellprozess die Laufzeit selbst festlegen. Bei einer Verlängerung der Leistung bzw. des Produkts kann die Laufzeit erneut zwischen 1, 3, 6 oder 12 Monaten gewählt werden. Wird eine Leistung oder ein Produkt nicht rechtzeitig vor dem im Kundenbereich angezeigten Ablaufdatum verlängert, wird das Produkt zunächst für 5 Tage in den Sperrzustand gesetzt. Der Kunde hat die Möglichkeit das Produkt bzw. die Leistung innerhalb dieser 5-Tages-Frist zu reaktivieren. Unterbleibt die Zahlung bzw. weitere Verlängerung durch den Kunden wird das Produkt bzw. die Leistung nach Ablauf der Sperrfrist unwiderruflich gelöscht. Mit der Löschung des Produkts endet der Vertrag mit Hosting-Fuchs.de (Prepaid-Prinzip). 5.8 Beide Vertragsparteien können den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich kündigen. Ein solcher Grund besteht insbesondere dann, wenn aufgrund der konkreten Umstände und unter Berücksichtigung der Interessen beider Parteien eine Fortführung des Vertrags bis zum regulären Vertragsende oder bis zum Ablauf der maßgeblichen Kündigungsfrist nicht mehr zumutbar ist. 5.9 Eine Kündigung kann auf schriftlichem Weg oder in Textform, insbesondere per E-Mail, übermittelt werden. Alternativ steht dem Kunden die auf der Website von Hosting-Fuchs.de eingerichtete elektronische Kündigungsmöglichkeit (Kündigungsbutton) zur Verfügung. §6 Registrierung, Führung und Löschung eines Kundenkontos 6.1 Um die Leistungen von Hosting-Fuchs.de zu buchen und in Anspruch zu nehmen, ist ein Kundenkonto erforderlich. Kunde von Hosting-Fuchs.de können natürliche Personen, Personengesellschaften und juristische Personen mit Wohn- oder Geschäftssitz innerhalb der Europäischen Union werden. 6.2 Minderjährige können Kunde werden, soweit der Vertrag mit Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter geschlossen wird oder der Vertrag nach den gesetzlichen Vorschriften auch ohne diese Zustimmung wirksam ist. Der Anbieter kann einen Nachweis der erforderlichen Zustimmung verlangen. 6.3 Alle Guthaben werden in Euro geführt. Das Kundenkonto kann über die verfügbaren Zahlungsanbieter aufgeladen werden. Zudem hat der Kunde die Möglichkeit, Rechnungen direkt über einen der verfügbaren Zahlungsanbieter zu begleichen. 6.4 Eine Überziehung des Guthabens ist nicht möglich. 6.5 Bei Löschung des Kundenkontos wird ein etwaiges Restguthaben auf Verlangen des Kunden binnen 14 Tagen auf das bei der letzten Zahlung verwendete oder ein vom Kunden benanntes Zahlungsmittel ausgezahlt, soweit keine gesetzlichen Gründe entgegenstehen. 6.6 Der Kunde kann sein Kundenkonto jederzeit kündigen und löschen lassen, sofern keine aktiven Vertragsverhältnisse bestehen. 6.7 Kundenkonten ohne aktive Verträge können vom Anbieter mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. § 7 Widerrufsrecht Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung auf der Webseite von Hosting-Fuchs.de Bei Dienstleistungen und digitalen Leistungen kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen. Dies setzt insbesondere voraus, dass der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er hierdurch sein Widerrufsrecht nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen verlieren kann. Maßgeblich für Umfang, Voraussetzungen und ein etwaiges vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts ist ausschließlich die dem Kunden vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellte Widerrufsbelehrung. §8 Moderation und Beschränkung von Inhalten 8.1 Die für die Nutzung der Hosting-Dienstleistungen geltenden Beschränkungen und unzulässigen Nutzungen sowie die möglichen Maßnahmen des Anbieters ergeben sich aus § 4 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. 8.2 Hosting-Fuchs.de überwacht oder überprüft die vom Kunden gespeicherten, bereitgestellten oder verbreiteten Inhalte nicht proaktiv. Automatisierte Verfahren zur Moderation von Kundeninhalten werden nicht eingesetzt. 8.3 Mutmaßlich rechtswidrige Inhalte können über das elektronische Meldeverfahren unter https://hosting-fuchs.de/abuse gemeldet werden. Eingehende Meldungen werden durch eine menschliche Überprüfung nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben geprüft und bearbeitet. 8.4 Soweit gesetzlich vorgeschrieben, wird der betroffene Kunde über aufgrund einer Meldung ergriffene Maßnahmen, deren Gründe und bestehende Rechtsschutzmöglichkeiten informiert. §9 Pflichten des Kunden 9.1 Soweit dies zur Erbringung der vereinbarten Leistungen erforderlich ist, gestattet der Kunde Hosting-Fuchs.de die technisch notwendige Verarbeitung der von ihm auf den bereitgestellten Systemen gespeicherten Inhalte. Dies umfasst insbesondere die Vervielfältigung und Übertragung von Daten zur Bereitstellung und zum Abruf über das Internet sowie die Erstellung von Kopien im Rahmen der Datensicherung. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, dass die von ihm vorgenommene Verarbeitung personenbezogener Daten den jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen entspricht. 9.2 Werden gegenüber Hosting-Fuchs.de Ansprüche wegen einer Verletzung von Rechten Dritter geltend gemacht, die auf vom Kunden gespeicherten, bereitgestellten oder sonst über die gebuchten Leistungen verarbeiteten Inhalten beruhen, stellt der Kunde Hosting-Fuchs.de von diesen Ansprüchen frei, soweit er die zugrunde liegende Rechtsverletzung zu vertreten hat. Die Freistellung umfasst auch die erforderlichen und angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung, insbesondere Gerichts- und Rechtsanwaltskosten. Eine Verpflichtung des Kunden besteht nicht, soweit er die betreffende Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat. Wird Hosting-Fuchs.de von einem Dritten in Anspruch genommen, hat der Kunde Hosting-Fuchs.de unverzüglich alle ihm verfügbaren, zutreffenden und vollständigen Informationen zur Verfügung zu stellen, die zur Prüfung des geltend gemachten Anspruchs und zur angemessenen Rechtsverteidigung erforderlich sind. §10 Vergütung und Zahlungsbedingungen 10.1 Sofern sich aus der Leistungsbeschreibung des Anbieters nichts anderes ergibt, handelt es sich bei den angegebenen Preisen um Gesamtpreise. Aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer erhoben. 10.2 Die verfügbaren Zahlungsmöglichkeiten und Zahlungsmodalitäten werden dem Kunden auf der Website von Hosting-Fuchs.de mitgeteilt. Der Kunde sorgt dafür, dass die für die erfolgreiche Nutzung der gewählten Zahlungsart erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Angeboten werden insbesondere Kreditkartenzahlung über Stripe, Banküberweisung über Mollie sowie Zahlungen über Klarna, SOFORT und PayPal. 10.3 Bei Nutzung eines Zahlungsdienstleisters erfolgt die Zahlungsabwicklung ergänzend nach den Geschäftsbedingungen. Ergänzend gelten die Datenschutzhinweise des jeweiligen Zahlungsdienstleisters. Je nach gewählter Zahlungsart kann die Zahlung sofort, zu einem späteren Zeitpunkt oder in Teilzahlungen fällig werden. 10.4 Kann eine Zahlung aufgrund mangelnder Kontodeckung, fehlerhafter Zahlungsdaten oder eines unberechtigten Widerspruchs des Kunden nicht durchgeführt werden oder wird sie zurückgebucht, trägt der Kunde die hierdurch tatsächlich entstandenen Kosten, soweit er dies zu vertreten hat. 10.5 Bei Nutzung der Zahlungsmethode „Kreditkartenzahlung via Stripe“ erfolgt die Bezahlung über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd. (1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland). Weitere Informationen: stripe.com/de. 10.6 Bei Nutzung der Zahlungsmethode „Banküberweisung via Mollie“ erfolgt die Bezahlung über den Zahlungsdienstleister Mollie B.V. (Keizersgracht 126, 1015 CW Amsterdam, Niederlande). Weitere Informationen: mollie.com/de. 10.7 Bei Nutzung der Zahlungsmethode „PayPal“ erfolgt die Bezahlung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A. (22–24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg). Weitere Informationen: paypal.com/de. 10.8 Bei Nutzung der Zahlungsmethode „Klarna“ erfolgt die Bezahlung über den Zahlungsdienstleister Klarna Bank AB (publ) (Sveavägen 46, 111 34 Stockholm, Schweden). Klarna kann die Verfügbarkeit bestimmter Zahlungsarten von einer Prüfung des Kunden abhängig machen. Weitere Informationen: klarna.com/de. 10.9 Bei Nutzung der Zahlungsmethode „SOFORT“ erfolgt die Bezahlung über den Zahlungsdienstleister Klarna Bank AB (publ) (Sveavägen 46, 111 34 Stockholm, Schweden). Die Zahlung wird nach erfolgreicher Autorisierung durch den Kunden über dessen Online-Banking ausgeführt. Weitere Informationen: klarna.com/sofort. §11 Haftung 11.1 Die nachfolgenden Haftungsregelungen gelten für sämtliche Ansprüche des Kunden auf Schadens- und Aufwendungsersatz, unabhängig vom Rechtsgrund, insbesondere aus vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen Schuldverhältnissen sowie aus Delikt. Ansprüche auf gesetzliche Verzugszinsen bleiben unberührt. Der Anbieter haftet uneingeschränkt - bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, - bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, - aufgrund eines übernommenen Garantieversprechens im Umfang der Garantie sowie - aufgrund zwingender gesetzlicher Haftung, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz und Art. 82 DSGVO. 11.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) haftet der Anbieter auf Schadens- und Aufwendungsersatz nur bis zur Höhe des bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. 11.3 Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters auf Schadens- und Aufwendungsersatz für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen. 11.4 Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch für die gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters. 11.5 Wird die vom Anbieter zugesagte Verfügbarkeit unterschritten, erhält der Kunde für den betroffenen Dienst eine Gutschrift in Form kostenfreier Produktlaufzeit entsprechend der Dauer der Unterschreitung. Gesetzliche Minderungs- und sonstige Mängelrechte des Kunden bleiben unberührt. Eine gewährte Gutschrift wird auf einen Minderungsanspruch wegen desselben Zeitraums angerechnet. Schadens- und Aufwendungsersatzansprüche richten sich nach den Ziffern 11.1 bis 11.3. 11.6 Der Anbieter haftet nicht für Inhalte, die der Kunde auf den von ihm administrierten Systemen speichert, bereitstellt oder verbreitet, sowie nicht für rechtswidrige Handlungen des Kunden oder Dritter auf diesen Systemen, soweit den Anbieter hieran kein eigenes Verschulden trifft. Zwingende gesetzliche Verantwortlichkeiten des Anbieters bleiben unberührt. 11.7 Für Datenverluste haftet der Anbieter nach Maßgabe der Ziffern 11.1 bis 11.3. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Wiederherstellungsaufwand begrenzt. Die Bereitstellung von Backups nach Ziffer 2.5 begründet keine über die dort beschriebenen Leistungen hinausgehende Garantie für die Verfügbarkeit oder Wiederherstellbarkeit bestimmter Sicherungsstände. 11.8 Für Schäden, die auf einer vom Kunden zu vertretenden unsachgemäßen Nutzung, fehlerhaften Konfiguration oder nicht behobenen Sicherheitslücke innerhalb eines vom Kunden administrierten Systems beruhen, haftet der Anbieter nicht, soweit den Anbieter hieran kein eigenes Verschulden trifft. § 254 BGB bleibt unberührt. 11.9 Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer vom Kunden zu vertretenden unsachgemäßen Nutzung, fehlerhaften Konfiguration oder nicht behobenen Sicherheitslücke innerhalb eines vom Kunden administrierten Systems gegen den Anbieter geltend gemacht werden. Dies gilt nicht, soweit der Anbieter die zugrunde liegende Rechtsverletzung selbst zu vertreten hat. Die Freistellung umfasst die erforderlichen und angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Der Anbieter wird den Kunden über geltend gemachte Ansprüche unverzüglich informieren und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme und Abwehr geben. Der Kunde wird dem Anbieter die zur Prüfung und Verteidigung erforderlichen Informationen unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig zur Verfügung stellen. Der Anbieter wird ohne Zustimmung des Kunden keine Anerkenntnisse oder Vergleiche abschließen, es sei denn, er ist hierzu rechtlich verpflichtet oder der Kunde äußert sich trotz Aufforderung nicht innerhalb einer angemessenen Frist. 11.10 Die gesetzlichen Mängelrechte des Kunden, insbesondere auf Nacherfüllung, Minderung und Vertragsbeendigung, bleiben unberührt. Schadens- und Aufwendungsersatzansprüche wegen Mängeln richten sich nach den Ziffern 11.1 bis 11.3. §12 Änderung der AGB 12.1 Änderungen dieser AGB können vom Anbieter jederzeit vorgenommen werden, wenn der Kunde der jeweiligen Änderung zustimmt. 12.2 Die Zustimmung des Kunden ist für eine Änderung der AGB nicht erforderlich, sofern die Änderung auf einem der nachfolgend genannten Gründe beruht. Hierzu gehören Anpassungen, die durch eine veränderte Rechtslage notwendig werden oder der Umsetzung einer gegenüber dem Anbieter ergangenen gerichtlichen Entscheidung oder behördlichen Anordnung dienen. Gleiches gilt bei der Einführung zusätzlicher und vollständig neuer Dienstleistungen, Dienste oder Dienstelemente, wenn diese eine Aufnahme entsprechender Leistungsbeschreibungen in die AGB erforderlich machen. Voraussetzung hierfür ist, dass das bisherige Nutzungsverhältnis des Kunden dadurch keine nachteilige Veränderung erfährt. Ohne Zustimmung können außerdem Änderungen vorgenommen werden, die ausschließlich zugunsten des Kunden wirken. Dies gilt ebenso für rein technisch oder prozessual veranlasste Anpassungen, sofern diese keine wesentlichen Auswirkungen für den Kunden haben. 12.3 Wesentliche Änderungen der AGB teilt der Anbieter dem Kunden rechtzeitig in angemessener Form mit. Eine Änderung ist insbesondere dann wesentlich, wenn sie das Vertragsverhältnis erheblich zum Nachteil des Kunden verändert oder nach ihrer Tragweite einem Neuabschluss des Vertrags gleichkommt. Dies kann insbesondere Regelungen betreffen, die den Inhalt oder Umfang des Dienstes, die Dauer des Vertrags oder die Bedingungen für dessen Kündigung bestimmen. 12.4 Ein dem Kunden zustehendes Kündigungsrecht wird durch die vorstehenden Regelungen nicht eingeschränkt. § 13 Anbieterwechsel und Datenexport 13.1 Der Kunde kann jederzeit zu einem anderen Anbieter wechseln. Der Anbieter erhebt für einen Anbieterwechsel keine gesonderten Wechselentgelte. 13.2 Bei virtuellen Servern kann der Kunde während der aktiven Vertragslaufzeit jederzeit kostenfrei über ein Support-Ticket die Bereitstellung eines vollständigen Abbilds seiner virtuellen Maschine (vzdump) verlangen. Das Abbild gibt den Datenstand zum Zeitpunkt seiner Erstellung wieder und umfasst die innerhalb der virtuellen Maschine enthaltenen Daten. 13.3 Möchte der Kunde für einen Anbieterwechsel ein aktuelles Abbild seiner virtuellen Maschine erhalten, muss dieses während der aktiven Vertragslaufzeit und vor der Löschung des virtuellen Servers angefordert werden. Der Anbieter empfiehlt, die Anforderung spätestens sieben Kalendertage vor dem vorgesehenen Ende der Prepaid-Laufzeit zu stellen, damit die Bereitstellung rechtzeitig erfolgen kann. 13.4 Lässt der Kunde die Prepaid-Laufzeit auslaufen und wurde der virtuelle Server bereits vom produktiven System gelöscht, kann kein aktuelles Abbild des zuletzt vorhandenen produktiven Datenstands mehr erstellt werden. Soweit noch ein Backup gemäß Ziffer 2.5 vorhanden ist, kann dem Kunden auf Anfrage der zuletzt vorhandene Sicherungsstand zur Verfügung gestellt werden. Dieser kann aufgrund des wöchentlichen Sicherungsintervalls mehrere Tage älter sein als der Datenstand zum Ende der Prepaid-Laufzeit. 13.5 Die regelmäßigen Backups nach Ziffer 2.5 bleiben von den vorstehenden Regelungen unberührt. Durch die Möglichkeit des Datenexports wird insbesondere keine zusätzliche Zusage hinsichtlich der Verfügbarkeit, Aktualität oder Wiederherstellbarkeit von Backups begründet. § 14 Besondere Bestimmungen für Verbraucherverträge über digitale Produkte 14.1 Gegenüber Verbrauchern gelten für Verträge über digitale Produkte ergänzend die §§ 327 ff. BGB. Soweit zwingende gesetzliche Bestimmungen von diesen AGB abweichen, gehen die gesetzlichen Bestimmungen vor. 14.2 Der Anbieter stellt die vereinbarte digitale Dienstleistung zu dem vereinbarten Zeitpunkt und während des vereinbarten Bereitstellungszeitraums zur Verfügung. Die geschuldete Beschaffenheit und der Leistungsumfang bestimmen sich insbesondere nach dem gebuchten Produkt und der bei Vertragsschluss geltenden Leistungsbeschreibung. 14.3 Bei VPS-Hosting erhält der Kunde volle Administratorrechte für das bereitgestellte virtuelle System. Die Administration des Betriebssystems sowie der vom Kunden installierten Anwendungen und sonstigen Software obliegt dem Kunden. Die Verantwortlichkeit des Anbieters für die von ihm geschuldete Hosting-Infrastruktur und sonstigen vertraglich übernommenen Leistungen bleibt hiervon unberührt. 14.4 Der Anbieter stellt während des maßgeblichen Bereitstellungszeitraums die für die Vertragsmäßigkeit der von ihm geschuldeten digitalen Dienstleistung erforderlichen Aktualisierungen einschließlich erforderlicher Sicherheitsaktualisierungen bereit und informiert den Verbraucher hierüber, soweit eine entsprechende Aktualisierungspflicht den Anbieter nach § 327f BGB trifft. Bei unmanaged VPS erstreckt sich diese Verpflichtung nicht auf die Administration und Aktualisierung des vom Kunden administrierten Betriebssystems oder der von ihm installierten Software, soweit dies nicht ausdrücklich als Leistung des Anbieters vereinbart wurde. 14.5 Soweit für ein bestimmtes Merkmal eines digitalen Produkts eine Abweichung von den objektiven gesetzlichen Anforderungen vereinbart werden soll, wird der Verbraucher vor Abgabe seiner Vertragserklärung eigens auf die jeweilige Abweichung hingewiesen und diese ausdrücklich und gesondert vereinbart. 14.6 Der Anbieter kann eine dauerhaft bereitgestellte digitale Dienstleistung über das zur Aufrechterhaltung ihrer Vertragsmäßigkeit erforderliche Maß hinaus ändern, wenn hierfür ein triftiger Grund besteht, dem Verbraucher durch die Änderung keine zusätzlichen Kosten entstehen und die weiteren gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Triftige Gründe können insbesondere Änderungen der Rechtslage, behördliche oder gerichtliche Vorgaben, die Schließung von Sicherheitslücken, die Abwehr von Angriffen sowie erforderliche Anpassungen an eine veränderte technische Umgebung sein. Der Verbraucher wird klar und verständlich über die Änderung informiert. Beeinträchtigt eine Änderung die Zugriffsmöglichkeit oder Nutzbarkeit der digitalen Dienstleistung nicht nur unerheblich, wird der Verbraucher innerhalb einer angemessenen Frist vor der Änderung auf einem dauerhaften Datenträger über die Merkmale und den Zeitpunkt der Änderung sowie seine gesetzlichen Rechte informiert. Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers nach § 327r BGB bleiben unberührt. 14.7 Wird eine digitale Dienstleistung nicht bereitgestellt oder weist sie einen Produktmangel auf, stehen dem Verbraucher die gesetzlichen Rechte nach den §§ 327c und 327i ff. BGB zu. Hierzu gehören bei Vorliegen der jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere Nacherfüllung, Minderung, Vertragsbeendigung sowie Schadensersatz und Ersatz vergeblicher Aufwendungen. Für Schadens- und Aufwendungsersatzansprüche gilt ergänzend Ziffer 11, soweit gesetzlich zulässig. 14.8 Die gesetzlichen Vorschriften über Verjährung und Beweislast sowie über die Rechtsfolgen einer Vertragsbeendigung und datenschutzrechtlicher Erklärungen des Verbrauchers bleiben unberührt. 14.9 Von zwingenden Vorschriften der §§ 327 ff. BGB wird nicht zum Nachteil des Verbrauchers abgewichen. §15 Alternative Streitbeilegung 15.1 Hosting-Fuchs.de nimmt nicht an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil und ist hierzu auch nicht verpflichtet. §16 Anwendbares Recht, Gerichtsstand 16.1 Es gilt deutsches Recht. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt. 16.2 Das UN-Kaufrecht ist ausgeschlossen. Stand: 25.07.2026
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